Jeden Tag nur Streit, Meinungsverschiedenheiten und Ärger.
Das Leben wird zu einer Baustelle für Sie und für ihr Kind. Und die Baustelle im Gehirn ihres Kindes dauert länger als der Umbau einer langen Autobahn. Denn ihr Kind befindet sich in der Pubertät!
- Warum ändert sich das Verhalten ihres Kindes in der Pubertät?
- Was passiert in seinem Kopf?
- Wie können Sie dennoch mit ihrem Kind in eine gesunde Beziehung treten?
- Was müssen Sie dabei beachten?
Die pubertäre Phase
Die Jahre der Pubertät gelten in der Kindererziehung und Kinderentwicklung als die „schweren Jahre“. Sowohl für Sie als auch für ihr Kind ergeben sich in der Pubertät neue Probleme.
Körperliche Veränderungen in dieser Zeit müssten allen von uns bekannt sein. Die ersten Anzeichen treten bei Mädchen etwas früher auf als bei Jungen.
Ich möchte Sie in diesem Blog jedoch auf die geistig emotionalen Entwicklungen hinweisen. Sofern sie sich als Eltern und Erziehungsberechtigter darüber im Klaren sind, dann werden Sie es im Umgang mit ihrem Kind wesentlich leichter haben.
Sie werden erfahren,
warum in dieser Entwicklungsphase, ihr Kind Probleme in der Schule hat und
warum sich das Verhalten ihres Kindes so stark verändert.
Sie werden merken, dass weder Sie noch ihr Kind schuld an dieser Entwicklungsphase ist. Denn die Pubertät ist eine ganz normale Phase in der Entwicklung ihres Kindes. Und diese Phase beginnt im wahrsten Sinne im Kopf:
In dem Kopf ihres Kindes spielen sich unvorstellbare Dinge ab. Grund dafür sind die Hormone.
Die Hormone
Hormone setzen die Vorgänge im Körper und vor allem im Gehirn in Gang. Beide Geschlechter produzieren sowohl männliche als auch weibliche Hormone. Bei Jungen sind es dann späterhin überwiegend Testosterone und bei Mädchen Östrogene.
Im Gehirn passieren eigenartige Dinge. In der Pubertät werden neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen geknüpft.
Dafür verschwinden andere. Besonders die so genannten Stirnlappen sind von dieser Veränderung im Gehirn betroffen. Und ausgerechnet hier befindet sich ein wichtiges Kontrollzentrum.
Das ist das ganze Problem in der Pubertät. Es ist „der Kopf“, der sich verändert – und alles was in diesem Kopf passiert.
Dafür können Sie nichts – ihr Kind aber auch nichts!
Das Verhalten ihres Kindes ändert sich
Fortan wird die Schule wird für ihr Kind uninteressant, weil es sich nicht auf den Unterricht konzentrieren kann.
Computerspiele, zu viel Fernsehkonsum und Bequemlichkeit unterstützen die hormonelle Entwicklung. Und so paradox es auch klingt: bessere medizinische Versorgung und reichhaltigere Ernährung in unserer Zeit sind die Ursachen, warum ihr Kind früher in die „schweren Jahre“ eintritt.
Die Pubertät ist die Zeit des Zweifelns und der Unsicherheit.
Für ihr Kind bedeutet das:
- die Welt unverständlich und mysteriös
- im Kopf herrscht Gefühlschaos der ersten Liebe
- Probleme mit dem eigenen Körper, der sich verändert
- Sinnkrisen
- Essstörungen wie Magersucht und Bulimie
- Und sogar Suizidgedanken
Jugendliche sind während dieser Zeit nicht in der Lage, Emotionen richtig einzuordnen. Denn ihr Gehirn funktioniert anders. Deswegen reagieren sie oft impulsiv.
Was lernen Sie nun aus dem Ganzen ?
Was sollten Sie zunächst tun ?
- All ihr Wissen über das Thema der Pubertät macht das Gefühlschaos, die Unsicherheiten und die Ängste nicht besser. Ihre Gelassenheit ist während der Pubertät die beste Lösung für Sie. Reifen Sie ihre Geduld und bauen Sie eine stabile Beziehung zu ihrem Kind auf.
- Zeigen Sie ihrem Kind mehr Verständnis. Fordern Sie gleiches von ihm/ihr. Denn die Pubertät ist keine einfache Zeit und deswegen ist es für Eltern und Kinder eine besondere Zeit der Reifung.
Top Aufklärung für Eltern:
Klären Sie sich in Sachen Pubertät gut auf und Sie werden die Trotzphase gelassener und verständnisvoller überstehen.
Ich habe mich für Sie weiterhin informiert und bin auf zwei wirklich stark aufklärende Werke! zugestoßen.
Ein "Muss" für jede Kindererziehung:
Top Aufklärung für Eltern 1 : Gehirnentwicklung bei Teenagern.
Top Aufklärung für Eltern 2 : Das pubertierende Gehirn.
Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte, ihre Erkenntnisse zu erweitern und ihre Gelassenheit zu fördern. Bewerten Sie unten diesen Artikel oder schreiben Sie einfach einen Kommentar. 😉
Einen schönen und knappen Videobericht zu diesem Thema finden Sie außerdem auf:
www.planet-wissen.de ("Gehirn im Umbau")
herzlich grüßt
Ihr Güngör
Elke
Danke!!! Nun geht es mir besser! Ich befinde mich derzeit mit meinem fast 15 jährigen Sohn mitten in der Pubertät. Ihr Beitrag hat mir mzt gemacht. Ich gestehe, ich muss mirgendwie mehr wissen zu Thema aneignen.
HerzlichSt
E.u.